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Little Big Brother
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Ben C. Offline
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Beitrag #1
Little Big Brother
Ein paar interessante Artikel (schon älter, aber immer noch sehr aktuel) zur Datenerfassung seitens des Staates:

1. Artikel vom 01.06.2005:
Zitat:Neuer Reisepass vorgestellt

[size=99px]Teure Sicherheit[/size]

Der Bundesinnenminister hat den biometrischen Reisepass vorgestellt. Für Otto Schily "ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den internationalen Terrorismus". Die Begeisterung beim Bürger wird sich in Grenzen halten.

Von Robert Roßmann

In Deutschland wird am 1.November der biometrische Reisepass eingeführt. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) stellte am Mittwoch den neuen ?ePass? vor.

Er enthält im vorderen Umschlag einen Chip, in dem ein digitales Foto des Inhabers gespeichert wird. Von März 2007 an sollen die Bilddaten um zwei digitale Fingerabdrücke ergänzt werden. Später kommt voraussichtlich ein Abbild der Augen-Iris hinzu.

Schily sagte, damit werde ?ein Höchststand an Fälschungssicherheit erreicht?. Die Ausstellung der neuen Pässe in ganz Europa sei ?ein Baustein im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den internationalen Terrorismus?.

Mal eben das Foto selber getauscht

Der Minister verwies auf eine Überprüfung von 7700 alten Pässen durch den Bundesgrenzschutz. Dabei hätten sich 290 Dokumente als totale Fälschungen herausgestellt, bei 400 weiteren sei der Inhalt geändert worden ? zum Beispiel durch einen Fototausch.

Künftig könne elektronisch überprüft werden, ob der Nutzer des Dokuments tatsächlich der Passinhaber sei. Der ?ePass? kostet 59 Euro und ist zehn Jahre gültig. Bisher verlangen die Ordnungsämter 26 Euro. ?Da sich Jugendliche in der Biometrie verändern, gilt der neue Pass bei ihnen nur fünf Jahre?, sagte Schily.

Dafür verlange man hier aber auch nur 37,50 Euro. Andere Vergünstigungen, etwa für Sozialhilfe-Empfänger, seien nicht geplant. Alle alten Pässe könnten bis zum Ende ihrer Gültigkeit weiter benutzt werden. Es gebe keinen kompletten Austausch, sagte der Minister.

Stattdessen werde ?der neue Pass einwachsen?. Kritik an den höheren Kosten wollte Schily nicht gelten lassen. Er verwies auf die USA und Großbritannien, wo für die neuen Dokumente 75 und 103 Euro verlangt würden.

Der Minister sagte, auch der Datenschutz sei gewährleistet. Das Foto, die elektronischen Fingerabdrücke und der Iris-Scan würden nur in dem Chip des Passes gespeichert, den der Bürger mit sich trage ? eine zentrale Speicherung der Daten gebe es nicht.

Datenschutzbeauftragte protestieren

Deshalb könne kein Fremder Missbrauch betreiben. Der Datenaustausch zwischen Pass und Lesegerät ? etwa an Grenzen oder Flughäfen ? werde verschlüsselt, also drohe auch an dieser Stelle keine Gefahr.

Außerdem habe man sichergestellt, dass kein Dritter aus der Distanz die Daten auf dem Pass-Chip auslesen könne. Von 2007 an werde man deshalb auch Personalausweise mit biometrischen Daten ausstatten.

Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern bedauerten in einer Stellungnahme, dass die neuen Pässe eingeführt würden, ohne dass die Risiken der Technik ausreichend diskutiert worden seien.

Angesichts hoher Falsch-Erkennungsraten brächten biometrische Pässe nicht automatisch einen Zuwachs an Sicherheit. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte, ?in solch sensiblen Fragen benötigen wir keine hektische Eile, sondern Sorgfalt und Sensibilität?.

Die FDP-Fraktion erklärte, die Kommunen, die die Pässe ausstellen müssten, seien auf die neue Technik noch gar nicht vorbereitet.

[size=99px](SZ vom 2.6.2005)[/size]


Eine Frechheit finde ich ja die Aussage, dass der Pass für Jugentliche 37 statt 59 Euro koste, wo er schließlich nur 5 statt 10 Jahre gültig sei. Nimmt man 37 mal 2, um auf 10 Jahre zu kommen, kommt das ganze dem Jugendlichen 5 Euro teurer!
Und behaupten, das ganze sei fälschungs- und mißbrauchsicher, wobei sich das ganze um eine Technik handelt, die in den Kinderschuhen steckt und nicht erprobt ist, ist ja wohl etwas voreilig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Für wie blöd halten die uns eigentlich???

2. Artikel von gestern:

Zitat:Überwachen und speichern

[size=99px]Erst mal sammeln, dann mal schauen[/size]

Der Mensch, das gerasterte Wesen: Wir werden erfasst, gescannt, gefilmt, vermessen - und nur Foucault weiß, wozu.

Von Bernd Graff

639.000. Die Zahl hat es in sich. Denn würde man die Mitte Dezember vom EU-Parlament beschlossene ´"europaweite verdachtsunabhängige Vorratsspeicherung" von Telefon- und Internetdaten tatsächlich umsetzen, so würden allein am größten deutschen Daten-Knoten, dem DeCIX in Frankfurt, 639.000 CDs mit E-Mail- und Verbindungsdaten vollgeschrieben werden müssen. Täglich.

Würde man die wöchentlich anfallenden Telekommunikations-Daten aller 450 Millionen EU-Bürger ausdrucken wollen, um sie den Parlamentariern zur Einsicht vorzulegen, müsste man die Volksvertreter wohl an Eisenbahnwaggons auf den Brüsseler Güterbahnhof bitten. Denn soviel Papier passt nicht einmal mehr in eine Flotte von Möbelwagen.

Abgesehen davon, dass immer noch ungeklärt ist, wer die Kosten für die Daten-Vorratshaltung übernehmen soll. Der Branchenverband Bitcom hat laut Fachzeitschrift c?t die Installationskosten für deutsche Telekommunikationsfirmen auf 150 Millionen Euro berechnet. Es ist absurd - und doch beschlossene Sache.

Wer in einem EU-Land zum Telefonhörer greift, egal, ob er selber anruft oder angerufen wird, wer E-Mails verschickt oder im Internet surft, muss davon ausgehen, dass seine Verbindungsdaten künftig aufgezeichnet und bis zu 24 Monate lang vorgehalten werden. So wünscht es die EU-Richtlinie, die Polizei und Geheimdiensten die Möglichkeit geben will, sich zur Verfolgung schwerer Straftaten vulgo: von Terroristen selbst durch grotesk hohe Datenmüllberge zu wühlen.

Sexy Wust

Wenn es der Wahrheitsfindung dient, ist den Behörden anscheinend kein Datenwust zu belanglos. Im Gegenteil: Alles, was sich digitalisieren lässt, ist in den Augen der auf das so genannte Data-Mining, das Daten-Schürfen, spezialisierten Beamten nachgerade sexy.

Der Fluch der großen Zahl, hier scheint er ein Segen. Denn der zeitgemäße Mensch ist durch und durch öffentlich. Also ist er digital erfassbar.

Keine Bewegung, keine Kommunikation ist mehr denkbar, die nicht Spuren im Universum der Binär-Daten hinterlässt. Die Bäuerchen dieser Bits wollen aufgezeichnet sein, so das Denken von übereifrigen Politikern. Und von Industrievertretern, die gerne mehr über die Kaufverhaltensmuster wüssten - oder die Identität jener Musik- und Filmpiraten erfahren würden, die illegal Kunst aus dem Netz saugen. Pauschale Begründung: Erstmal sammeln, wer weiß, was aus den Daten noch werden kann!

Und das, obwohl noch der unbedarfteste Islamist im Grundkurs lernt, seine Telefonate mit Prepaid-Handykarten aus dem Ausland zu führen und seine Mails über die zahlreichen Anonymisierungsdienste im Web zu verschicken.

Doch der an Faustsches Verlangen erinnernde Glaube, alles über die Untertanen wissen und nachträglich rekonstruieren zu können, versetzt in Politikerhirnen offenbar Datenberge: Credo quia absurdum. Auch wenn damit ein Paradigmenwechsel in der juristischen Betrachtung einhergeht: Galt man früher bis zum Beweis des Gegenteils als unschuldig, befindet sich nun jeder im weiten Fahndungsnetz - einfach, weil er existiert.

Gerade die Unverdächtigen sind nun prinzipiell verdächtig. Das ist eine verquere neue Sicherheitslogik.

So diskutierte man anlässlich eines tödlichen Zwischenfalls auf einem Autobahnparkplatz, ob man die Daten der Maut-Erfassung auf bundesdeutschen Autobahnen nicht zu Fahndungszwecken nutzen könne. Noch erfasst man damit nur die Bewegung von Lastwagen. Für die Daten-Bergwerker spannend würde es natürlich erst, wenn auch PKW-Bewegungen erfasst würden.

Seit November, das hat der vorige Bundesinnenminister Otto Schily hinterlassen, funken neue Reisepässe Daten selbständig. RFID heißt die an streunenden Wiener Hunden erprobte Technik, Radio Frequency Identification. Die wird ermöglicht durch einen winzigen Silizium-Chip mit Antenne, der im Pappdeckel des Passes verborgen ist und energielos funkt.

Er übermittelt unbemerkt, aber effizient persönliche Daten und ein Bild seines Besitzers, demnächst auch dessen Fingerabdrücke, an die Lesegeräte von Zollbeamten. An die noch nicht vorhandenen Lesegeräte muss man sagen.

Denn Schily hat die EU-Verordnung zu Einführung der so genannten E-Pässe vorauseilend umgesetzt - auch deswegen, weil Ausländer ab Oktober nur noch dann ohne Visum in die USA einreisen dürfen, wenn sie über High-Tech-Dokumente mit biometrischen Daten verfügen.

Nicht verfälschbare Eindeutigkeit

Biometrie, also die Vermessung lebenden Materials, ist neben der Erfassung der Verbindungs- und Lokalisierungs-Daten etwa eines Handy-Besitzers die ganz dicke Nummer im Arsenal der Datensammler. Denn anders als Telefonate und Schriftverkehr atmen biometrische Daten den Charme nicht verfälschbarer Eindeutigkeit.

Und so setzt man Einiges daran, Iris- und Retina-Merkmale der Augen, Handlinienstrukturen, Gesichter und sogar den Gang zu digitalisieren, um Erkennungs-Algorithmen auf sie anzusetzen. Diese Verfahren zur Hochsicherheitstraktierung des gemeinen Menschen sind zumeist in aller Freudlosigkeit gescheitert.

uchstäblich wegen mangelnder Freudlosigkeit. So missglückte im Januar 2001 während des Super Bowl-Finales in Tampa Bay ein Projekt, bei dem die Gesichter aller Besucher des Stadions heimlich gefilmt und mit einer Verbrecherkartei der Polizei abgeglichen wurden. Es scheiterte vor allem, weil akzeptable Trefferraten zurzeit nur bei Scans möglichst ausdrucksloser Gesichter zu erzielen sind. Die sind bei enthusiasmierten Football-Fans kaum gegeben.

Dennoch: Ansammlungen anonymer Massen elektrisieren die Überwachungsphantasien - egal ob sie Behörden- oder Industrie-Hirnen entspringen.

Anlässlich der Fußball-WM werden die Daten aller 250.000 Mitarbeiter in den Stadien vom Wurstverkäufer über den Parkplatzwächter bis zum Spieler an das Bundesamt für Verfassungsschutz übermittelt und mit vorhandenen Datensätzen abgeglichen. Alle WM-Eintrittstickets sind personalisiert.

Zu Gast bei Freunden

Denn sie werden RFID-Signale ins Rund der Balltempel funken. Unklar ist noch, ob es deswegen zu Ärgernissen beim Eintritt kommen wird, weil Ticketfunk und Personalausweis nicht auf derselben Wellenlänge senden, sprich kohärente Daten ihrer Besitzer weitergeben werden. Aber: Man ist ja zu Gast bei Freunden.

Die Techniken stecken noch in den Kinderschuhen. Denen werden sie rasant entwachsen. Andererseits: Der digitalisierte Bürger hat sich anscheinend selber schon an die Erhebung seiner Personalien allerorten gewöhnt: Er verschwendet seine Identität, als ob es kein Morgen gäbe.

Die Kreditkartennummern und Bankverbindungen im internationalen Zahlungsverkehr; die neue Gesundheitskarte, die neben persönlichen Daten auch Krankheitsverläufe, Rezepturen und Patientendetails verzeichnen soll; die Überwachungskameras auf öffentlichen Plätzen, deren Präsenz deutlich ausgeweitet werden soll; die Snapshots beim Abheben am Bankautomaten; die um ein paar Kaufrabatte eingehandelten Kundenkarten in Kaufhäusern; die aus reiner Bequemlichkeit unterlassene Verschlüsselung beim Internet-Surfen im Wireless Lan; die Registrierung in Online-Portalen; dazu fragwürdige Innovationen wie der Finger-Scan, den etwa die Lufthansa für Bordkarten erprobt hat - überall hat sich der Mensch zum Tor machen lassen, der jedem die Tür öffnet.

Es ist, wie die taz formulierte, als ob über dem öffentlichen Leben der Imperativ hinge: "Mach dich nackig, du Sau!"

Dennoch bleibt die Frage, warum Politik und Polizei ihre Kräfte auf den Sisyphos-Berg der Daten konzentrieren, warum man das penible Protokoll des Alltags überhaupt anordnet. Michel Foucault hat in "Die Ordnung der Dinge" die Entstehung der Human- und Biowissenschaften in der frühen Moderne beschrieben.

Der französische Philosoph wollte wissen, auf welchen Grundannahmen moderne Wissenschaft basiert. Er kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass die Erkenntnisse der Wissenschaften sich nicht der immer vollständigeren Erkundung des Lebens verdanken, sondern auf Abstraktion beruhen.

Es gehe den Wissenschaften vom Leben nicht um das Leben. Motor aller Forschung sei die Behauptung von Bau-, Funktions- und Organisationsprinzipien, nach denen die Lebens-Formen kategorisiert werden. Foucault nennt das Leben darum einen "souveränen, unendlich entfernten, aber konstitutiven Fluchtpunkt."

Fahndet man im prosperierenden Datenwahn nach einem solchen "konstitutiven Fluchtpunkt", erkennt man die Vorstellung eines Rasters: eines Siebes, das man der sperrigen Wirklichkeit überblenden kann, damit es alle Vorkommnisse beliebig filtert. Für dieses rasternde Denken ist Realität eine komplexe Fülle von Daten, die es zu sammeln und zu differenzieren gilt, damit das Individuum als markante Spur darin aufscheint.

Ganz gleich, ob es sich dabei um organische Spuren des Individuums handelt - man denke an das im Aufbau befindliche DNS-Register - oder um elektronische: immer beherrscht die prekäre Idee größtmöglicher Vollständigkeit die Konstruktion dieser Analyse-Gerüste.

Das Problem ist demnach das der prophylaktischen Kollektion und Aufbereitung massenhafter Daten. Nicht mehr das einer einzelnen, ungelösten Straftat. Überwachung, das ist wohl die Lehre, interessierte sich einst für verdächtige Individuen. In dem Moment, wo sie sich der Anonymität der Masse widmet, hat sie den Verdacht nicht mehr nötig. Sie hat die Daten.

[size=99px](SZ vom 7.1.2006)[/size]


Mir drängt sich da immer die Frage aus: was kann man dagegen tun? Der Artikel zeigt zu Recht auf, dass diese Maßnahmen letztendlich vom Bürger hingenommen werden. Was aber könnte man dagegen tun, wenn ma keine Wahl hat? Ich mein, ich kann mir noch nicht mal aussuchen, ob ich lieber einen ePass habe oder halt jedesmal ein Visa beantragen muss, wenn ich in die USA will ...
01-08-2006 02:55 PM
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darkon Offline
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Beitrag #2
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Auf jeden Fall kannst du damit anfangen NICHT in die USA zu fliegen/fahren.

Ernsthaft, unter Bush wurde so ziemlich jedes Gesetz in dieser Richtung gebrochen und pervertiert.


Ansonsten, bei den Wahlen aufpassen welche Partei man wählt.
Leider ist das durch Chily nicht mehr so einfach, da er trotz SPD-Parteibuch rechter als mancher Unionsangehöriger ist. <img src="Smileys/smilies/sad.gif" alt="" title="" />
01-08-2006 03:57 PM
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Ben C. Offline
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Beitrag #3
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"darkon schrieb:Auf jeden Fall kannst du damit anfangen NICHT in die USA zu fliegen/fahren.

Ernsthaft, unter Bush wurde so ziemlich jedes Gesetz in dieser Richtung gebrochen und pervertiert.


Das dumme ist, sobald mein alter RP abgelaufen is, MUSS ich ja diesen ePAss nehmen, ob ich damit nun in die USA will oder einfach mal woanders hin. Da hilft mir ein Boykott von USA Reisen gar nix ...

"darkon schrieb:Ansonsten, bei den Wahlen aufpassen welche Partei man wählt.
Leider ist das durch Chily nicht mehr so einfach, da er trotz SPD-Parteibuch rechter als mancher Unionsangehöriger ist. <img src="Smileys/smilies/sad.gif" alt="" title="" />


Ja, das ist ein roter Beckstein!!!
01-08-2006 04:41 PM
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FrankJScott Offline
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FrankJScott Offline
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